Fahrtenberichte

Pegasus-Fahrtenbericht Schweden 2007

Beim Warten auf die Fähre
Beim Warten auf die Fähre
Mit sieben Leuten fuhren wir in diesem Jahr mit unserem VW-Bus und der Nachtfähre Rostock-Trelleborg Richtung Norden, bis wir nach Zwischenstopps in Eskilstuna und Bollnäs bei Åre in Nordschweden ankamen.

Dort in Jämtland nahe dem norwegischen Gebirge begann unsere Wanderung mit schweren Rucksäcken unter hängenden Wolken. Durch Flüsse und Moore zogen wir durch das Fjäll und wenn wir abends müde in unsere Kohte stiegen, freuten wir uns schon auf den warmen Tee, den wir auf dem Esbit-Kocher zubereiteten. Rentierherden begleiteten uns manchmal auf unseren Wegen von Kohtenplatz z

Im Sommer durch den Schnee
Im Sommer durch den Schnee
u Kohtenplatz, wo wir stets frisches Quellwasser fanden und auch mal in kalten Seen baden konnten. Wenn nur die Mücken nicht wären! Immerhin ließen uns die Regenwolken nach zwei Tagen in Frieden, auch wenn sie sich die ganze Zeit bedrohlich um uns scharten. Nachdem wir so von Blåhammaren über die norwegische Grenze nach Storviken und zurück nach Sylarna in Schweden gewandert waren, erreichten wir am sechsten Tag glücklich wieder die Fjällstation in Storulvan, wo wir uns duschen konnten. Das letzte, fast zehn Tage alte Brot verfütterten wir an ein aufdringliches Rentier, nachdem wir uns satt gegessen hatten.

Weiter ging unsere Fahrt nach Norwegen, wo wir uns am Trondheimfjord beim Angeln und Besichtigen der alten Stadt, mit ihrem Fort, dem großen Hafen und der historischen Universität, ein paar Tage erholten.

Selbstgesammelte Blaubeeren und Pilze
Selbstgesammelte Blaubeeren und Pilze
Durch wunderschöne Landschaften und Flusstäler ging es zurück nach Hoting in Schweden, wo wir Familie Nilsson besuchten, alte Freunde von Pegasus, die die Pegasus-Fahrten-gruppen schon vor 30 Jahren mit Gebäck und Tee begrüßten. Es wurde ein freudiges Wieder-sehen mit Zimtkringeln und Tee und schwedischen Liedern, in die alle mit einstimmten. Herr Nilsson zeigte uns sogar seine beeindruckende Autosammlung und seine kunstvoll geschnitzten samischen Messer.

In Hotings umliegenden Wäldern sammelten wir anschließend nicht nur Massen an Blaubeeren, die wir zu Grießbrei aßen, sondern wir fanden auch viele gute Pilze. Fischreiche Gewässer und ein Sprungturm an feiner Badestelle luden zum mehrtägigen Aufenthalt.

Kanutour auf dem Voxensee
Kanutour auf dem Voxensee
Schließlich machten wir uns nach einigen Tagen auf den Weg nach Bollnäs in Hälsingland, wo wir die letzten Tage der Fahrt am Voxensee verbrachten. Bei der alljährlichen Grillnacht gab es Würstchen für alle, wir fuhren mit den Kanus über den Voxensjön, schnitzten am Bolletjärnen und lasen abends am Feuer Märchen und Legenden vor oder lauschten nur auf das nächtliche Rufen der Wildgänse.

Mit einem Zwischenstopp in der Scouthütte von Rydaholm in Smaland ging es über Dänemark zurück nach Berlin.

Es war für uns alle eine sehr schöne Zeit mit unvergesslichen Eindrücken und vielen tollen Erlebnissen.

Christopher